Bilder und Berichte

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Donnerstag, 17. Juni 2010 - 12:03 Uhr
Alfred Daum: 3 x Biel – 3 x im Ziel !!!

Bereits seit dem Jahr 1959 findet in Biel, Schweiz der bekannte 100 km Lauf statt. In diesem Jahr gingen erstmals 35 Läufer an den Start. Allerdings erreichten nur 22 das Ziel.

In den Achtziger Jahren gewann der Lauf zunehmend an Popularität und erreichte mit ca. 4000 Läufern aus aller Welt die bisher größte Teilnehmerzahl. Mittlerweile suchen jährlich etwa 2500 Läuferinnen und Läufer die Herausforderung der 100 km. Die gesamte Strecke weist zusätzlich ein Profil von knapp 600 Höhenmetern auf.

Nach zwei erfolgreichen Teilnahmen im Jahr 2008 und 2009, machten mein Sohn und ich uns am Freitag, den 11. Juni 2010 erneut auf den Weg in die Schweiz. Das Ziel war die weltweit bekannte UItramarathon Stadt Biel. Dort angekommen schlugen wir unser Zelt auf und stärkten uns mit einer Pizza für die bevorstehende Nacht.
Um 22 Uhr fiel der Startschuss und der Lauf konnte beginnen. Ab diesem Zeitpunkt ist das Ziel für alle Läufer und Walker 21 Stunden lang geöffnet. Vergleichbar mit einem Städtemarathon ging es nebeneinander in Zehner- Reihen und einen Schnitt von 7:00 Minuten quer durch Biel. Viele Zuschauer haben sich in den Kneipen und Straßenkaffees versammelt um die Sportler in den Nacht anzufeuern.

Bereits nach 6 km begann die erste Steigung, ich schaltete noch einen Gang tiefer und genoss die Atmosphäre. Eine weitere Herausforderung wartete in Aarberg auf die Läufer, die bekannte Brücke ist die Schweizer Antwort auf die vom Bosten- Marathon bekannte „Screaming- Mile“. Auf dieser überdachten und beleuchteten Brücke gaben die Fans nochmals alles und feuerten die Sportler mitten in der Nacht lautstark an.
Bei Km 55 in Kirchberg wartete das nächste Highlight auf die Läufer: Der Emmendamm, oder besser bekannt als „Ho-Chi-Minh-Pfad“. Es handelt sich um einen ca. 10 Km langen Waldweg, der je nach Aussage entweder als gefürchtet oder halb so schlimm gehandelt wird. Der komplette Weg ist mit Steinen und Wurzeln versehen, was es beinahe unmöglich machte, ihn ohne Taschenlampe zu durchlaufen. Ohne zu übertreiben: „Es war die Hölle!“
Der Pfand endete kurz vor Gerlafingen bei Km 65 und es liegen immer noch 35 Km vor mir. Der Rücken beginnt zu schmerzen und die Beine werden schwer. Bis zum Erreichen der Kilometerangaben 75 und 80 ziehen sich die Minuten dahin. Es folgt ein weiterer Aufstieg bei Km 88, an dieser Stelle laufe ich bereits seit ca. 11 Stunden und merke wie die Kräfte dahinschwinden, an aufgeben ist trotzdem nicht zu denken. Nur noch 10 Km liegen vor mir, bis ich endlich das Schild mit der Aufschrift: „Kilometer 99“ entdecke. Hier wartet bereits mein Sohn Christian mit der Kamera auf mich und wir laufen den letzen Kilometer gemeinsam. Um kurz vor Elf, nach 12 Stunden 42 Minuten und 10 Sekunden erreichen wir zusammen das Ziel im Eisstadion in Biel.
Eine lange und anstrengende Nacht liegt hinter mir, jedoch werde ich die Zeit in Biel nie vergessen, da dieser 100 Km Lauf einen weiteren Höhepunkt in meinem Läuferleben darstellt.

Euer Laufkollege
Fredy

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Dämmermarathon Mannheim



Knastmarathon - Fredy und Matthias hinter Gittern.

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Fisherman´s Strong Man Run 2010

Ein Kurzbericht von Matthias Rehn:

Einfach gut waren sie, Fredy Daum und Matthias Rehn von Run 4 FUN Rödermark haben es geschafft. Sie sind heile ins Ziel gekommen und gehören zu den 5.926 Finishern! Hut ab !
Beim stärksten Lauf aller Zeiten geht es zwar auch um die Zeit, aber wer die nachgemessenen 23 ,5 km mit den 27 Hindernissen bezwingt ist ein Sieger, eben ein Strongman.
Als Vorbereitung auf den eine Woche später stattfindenden Knastmarathon angesehen, entpuppte sich die Veranstaltung dann doch als äußerst kräftezehrende Angelegenheit. Schon nach der ersten Runde merkte man die Anstrengung, nach 2 Runden im Ziel war nur noch wenig Power in den Muskeln.
Aber es hat sich gelohnt, bei herrlichem Wetter diese Tortur mitzumachen.
Es war ein einzigartiges Erlebnis, zu laufen, zu klettern, sich durch Lehm und Matsch zu kämpfen und sich auch durch mehrere Passagen im 10 Grad kalten Wasser nicht aufhalten zu lassen.